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| Stadt | Eintritt | Austritt | Höhe über Horizont bei Austritt |
| Hamburg | 17h01m | 18h23m | 3,10° |
| Lübeck | 17h02m | 18h23m | 2,63° |
| Berlin | 17h07m | 18h25m | 2,28° |
| Hannover | 17h02m | 18h24m | 4,06° |
| Köln | 16h59m | 18h23m | 6,21° |
| Frankfurt / Main | 17h02m | 18h24m | 6,04° |
| Magdeburg | 17h05m | 18h24m | 3,38° |
| Leipzig | 17h07m | 18h25m | 3,50° |
| Göttingen | 17h03m | 18h24m | 4,49° |
| Koblenz | 17h00m | 18h23m | 6,39° |
| Stuttgart | 17h04m | 18h25m | 6,69° |
| Nürnberg | 17h07m | 18h25m | 5,39° |
| München | 17h09m | 18h26m | 5,99° |
| Wien | 17h18m | 18h26m | 3,71° |
| Zürich | 17h04m | 18h24m | 8,13° |
| Bern | 17h03m | 18h24m | 4,02° |
Daten errechnet mit CalSky (www.calsky.de)
Die Grafiken zeigen den Beginn und das Ende der Bedeckung für Frankfurt / Main. Je nach Standort können sich die Ein- und Austrittsstellen der Venus ein wenig weiter nördlich bzw. südlich befinden.


Grafiken erstellt mit Calsky (www.calsky.de)
Die visuelle Beobachtung der Bedeckung ist bereits mit dem bloßen Auge möglich. Wesentlich eindrucksvoller ist das Ereignis jedoch mit einem Fernglas oder kleinen Teleskop:
Der Mond berührt zunächst mit seiner nur vom Erdschein beleuchteten Nachtseite scheinbar die Venus. Die Bedeckung des Venusscheibchens dauert ca. 50 Sekunden und lässt sich visuell bei schwachen und mittleren Vergrößerungen direkt verfolgen.
Der Austritt dauert ebenfalls ca. 50 Sekunden und ist direkt verfolgbar. Zunächst erscheint Venus als winziger, fast sternförmiger Punkt, der von Sekunde zu Sekunde größer wird.
Die Fotografie der Venusbedeckung ist sehr einfach. In Anbetracht der gleichzeitigen engen Begegnung mit Jupiter sind Stimmungsaufnahmen mit dem Horizont sehr reizvoll. Hierfür benötigt man keine Nachführung, sondern nur eine Kamera und ein stabiles Stativ und eine kleine Brennweite, wie sie Standard-Zooms bieten.
Mittlere bis lange Brennweiten eignen sich sehr gut für Detailaufnahmen der Bedeckung. Beim Kontakt der Venus mit der Nachtseite des Mondes lässt sich bei Belichtungszeiten im Bereich von einigen Sekunden eine Art Diamantring-Effekt erzielen.
Verwendet man Teleskope ab etwa 1000 Millimeter Brennweite, erkennt man bereits sehr schön die Phasengestalt der Venus, sofern das Seeing in Horizontnähe die Venus nicht zu stark verschmiert. Empfohlen werden Empfindlichkeiten von 200 ISO, da sich hier das in Horizonznähe stets relativ starke Hintzergrundrauschen noch nicht allzu stark bemerkbar macht. Mit Aufnahmen im Abstand von einigen Sekunden kann man die fortschreitende Bedeckung und Freigabe der Venus sehr gut dokumentieren.
Die Belichtungszeit sollte hierbei etwa 1/60 Sekunde bei ISO 200 betragen. Hierbei wird die beleuchtete Seite des Mondes gut strukturiert abgebildet. Man sollte unbedingt eine Belichtungsreihe anfertigen, da die wahre Helligkeit des Mondes von der Dicke der horizontnahen Dunstschichten abhängt, welche sich nur schwer abschätzen lässt.