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| Inhalt | ||
| 1. Einleitung | 6. Venus | 11. Neptun |
| 2. Sonnenlauf | 7. Mars | 12. Sternenhimmel |
| 3. Mond | 8. Jupiter | |
| 4. Planeten | 9. Saturn | |
| 5. Merkur | 10. Uranus | |
Alle Zeiten sind in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben. Die Auf-, Untergangs- und Kulminationszeiten können je nach Standort in Mitteleuropa um plus/minus 30 Minuten von den angegebenen Zeiten abweichen.
Alle Daten wurden für Frankfurt am Main errechnet. Die Berechnungen der Mondphasen, Auf- und Untergänge, Kulminationen und Grafiken erfolgten mit CalSky (www.calsky.de). Alle anderen Daten sind dem Kosmos Himmelsjahr 2009 entnommen.
Im November durchwandert die Sonne die Sternbilder Waage, Skorpion und Schlangenträger.
| Phase | Datum | Uhrzeit |
| Vollmond | 2.11. | 20h13m |
| Letztes Viertel | 9.11. | 16h55m |
| Neumond | 16.11. | 20h13m |
| Erstes Viertel | 24.11. | 22h39m |
Der Mond erreicht seine nördlichsten Deklinationen des Monats November in der Zeit kurz vor dem letzten Viertel. In diese Zeit fällt auch die beste Beobachtungszeit für den Mond, da bei Halbmond die Mondformationen besonders plastisch erscheinen. In Horizontnähe beeinträchtigen Dunst und Luftturbulenzen (Seeing) die Mondbeobachtung erheblich. Für den abnehmenden Halbmond und die Tage danach liegen ideale Beobachtungsbedingungen vor.
Der Erdschein des abnehmenden Mondes ist in den Tagen kurz vor Neumond passabel zu beobachten.
Merkur ist im November unbeobachtbar.
Die Venus-Sichtbarkeiten in der Jungfrau und ab dem 14.11. in der Waage am Morgenhimmel verkürzen sich erheblich. Am 1.11. geht Venus um 5h29m auf, am 30.11. geht Venus um 6h59m auf.
Die Venus ist im Teleskop nahezu voll beleuchtet und hat zehn Bogensekunden Durchmesser. Sie ist das hellste Gestirn am Morgenhimmel.
Mars baut seine Sichtbarkeit in der zweiten Nachthälfte weiter aus und wird zu einem auffallenden, roten Gestirn. Seine Helligkeit nimmt dabei deutlich zu.
Zum Monatsbeginn geht Mars um 22:30 Uhr auf, am Monatsende schon um 21:28 Uhr.
Jupiter wird zum Planet des Abendhimmels, er ist dass das auffälligste Gestirn in Süden bis Südwesten. Er ist etwa fünf Stunden beobachtbar.
Am Monatsersten geht Jupiter um 23h38m unter, zum Monatsletzten verfrüht sich diese Zeit auf 22h02m.
Saturns Morgensichtbarkeit verbessert sich. Seine Aufgänge verfrühen sich von 3h30m am 1.11. auf 1h51m am 30.11.
Im Teleskop erkennt man die Saturnringe als zarte Linie.
Die Grafik zeigt eine Aufsuchkarte für Saturn. Sie zeigt den Planet und den Erdmond am 12.11.2009 um 4:30 Uhr. Die Grenzgröße beträgt 6 mag und das Gesichtsfeld 60 Grad.

Grafik erstellt mit CalSky (www.calsky.de)
Uranus wird zum Planet der ersten Nachthälfte und beendet seine Oppositionsperiode im Wassermann. Seine Kulminationen verschieben sich von 21:11 Uhr am Monatsersten auf 19:15 Uhr am Monatsletzten.
Aufgrund der zunehmend schlechteren Beobachtungsbedingungen wird auf eine Aufsuchkarte verichtet.
Neptun ist am Abendhimmel im Steinbock zu beobachten, die Beobachtungsfenster verkleinern sich erheblich trotz früher einsetzender Dunkelheit.
Am 1.11. kulminiert Neptun um 19h20m, am 30.11. bereits um 17h27m.
Aufgrund der ungünstigen Beobachtungsbedingungen wird auf eine Aufsuchkarte verzichtet.
Der Sternnhimmel wird vollständig von den Herbststernbildern um Andromeda, Perseus und Stier dominiert. Im Südosten befinden sich bereits die klassischen Wintersternbilder um Orion, Zwillinge und Fuhrmann mit ihren zahlreichen interessanten Objekten in günstiger Beobachtungsposition.
Im Laufe der Nacht, insbesondere zum Monatsende hin, nehmen die Wintersternbilder eine immer dominantere Position am Himmel ein.
Die Sternkarte zeigt den Sternenhimmel am 15.11.2009 um 23 Uhr, Blickrichtung Zenit. Süden ist unten.

Karte erstellt mit CalSky (www.calsky.de)
Datengrundlagen: Kosmos Himmelsjahr 2009, Kosmos Verlag; CalSky (www.calsky.de)