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| Inhalt | ||
| 1. Einleitung | 6. Venus | 11. Neptun |
| 2. Sonnenlauf | 7. Mars | 12. Sternenhimmel |
| 3. Mond | 8. Jupiter | |
| 4. Planeten | 9. Saturn | |
| 5. Merkur | 10. Uranus | |
Alle Zeiten sind in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) bzw. -Sommerzeit (MESZ) angegeben. Die Zeitumstellung wurde berücksichtigt. Die Auf-, Untergangs- und Kulminationszeiten können je nach Standort in Mitteleuropa um plus/minus 30 Minuten von den angegebenen Zeiten abweichen.
Alle Daten wurden für Frankfurt am Main errechnet. Die Berechnungen erfolgten mit CalSky (www.calsky.de).
Im März durchwandert die Sonne die Sternbilder Wassermann und Fische.
| Phase | Datum | Uhrzeit |
| Erstes Viertel | 4.3. | 8h45m |
| Vollmond | 11.3. | 8h37m |
| Letztes Viertel | 18.3. | 18h47m |
| Neumond | 26.3. | 17h05m |
Der Mond erreicht seine nördlichsten Deklinationen in den Tagen zwischen dem ersten Viertel und dem Vollmond sowie an den letzten beiden Tagen des Monats. In dieser Zeit beschreibt der Mond einen großen Tagbogen und steht lange hoch am Himmel. Er befindet sich dann für lange Zeit weit entfernt von den horizontnahen Dunstschichten und lässt sich deshalb besonders gut beobachten und fotografieren. In Horizontnähe beeinträchtigen Dunst und Luftturbulenzen (Seeing) die Mondbeobachtung erheblich.
Der Erdschein ist an den letzten Tagen des Monats sehr gut zu beobachten. Nach Einbruch der Dunkelheit steht der zunehmende Mond noch hoch genug, um von den horizontnahen Dunstschichten nur wenig beeinflußt zu werden.
Merkur ist im März unbeobachtbar.
Venus beendet ihre Abendsichtbarkeit. während ihre Sichel im Teleskop immer schmaler wird: Sie bewegt sich auf die Sonne zu und wird im letzten Monatsdrittel unbeobachtbar.
Nach dem 20.2.2009 (Untergang um 19h57m) ist Venus nur noch im Fernglas zu erkennen. Am 24.2. und 25.2. erfolgt der Übergang vom Abend- zum Morgenstern. Zu dieser Zeit kann Venus sowohl als Abend- als auch als Morgenstern im Fernglas gesehen werden.
Im Teleskop kann Venus zum Zeitpunkt der unteren Konjunktion (Abend des 27.2.) als extrem schmale Sichel gesehen werden. Hierbei lässt sich bei guten Bedingungen das Phänomen der übergreifenden Hörnerspitzen beobachten.
Mars ist im März unbeobachtbar.
Jupiter kann am Morgenhimmel etwa 15 Minuten nach seinem Aufgang tief im Südosten in der Nähe des Horizonts gesehen werden. Seine Beobachtung lohnt sich noch nicht. Die Aufgänge verfrühen sich von 6h09m MEZ am 1.3. auf 5h26m MESZ am 31.3.
Am 23.3. gegen fünf Uhr befindet sich der Mond 4,1 Grad von Jupiter entfernt.
Saturn kommt am 8.3. in Opposition zur Sonne und ist die ganze Nacht beobachtbar. Aufgrund der geringen Ringöffnung ist die Oppositinshelligkeit relativ gering (0,5 mag).
Aufgrund der Nähe zur Kantenstellung sind die Saturnmonde und ggf. ihre Schatten auf dem Planeten, Verfinsterungen etc. überdurchschnittlich gut zu beobachten. Die Saturnmonde wirken ähnlich wie bei Jupiter auf einer Perlenkette aufgereiht, sind jedoch bedeutend lichtschwächer.
Die Saturnringe sind derzeit nur noch als schmaler Strich beidseitig der Saturnkugel wahrnehmbar. Im September wird die exakte Kantetstellung erreicht. Man erkennt daher deutlich die Applattung des Saturn.
Am Monatsende geht Saturn um 6h39m MESZ unter.
Uranus ist im März unbeobachtbar.
Neptun ist im März unbeobachtbar.
Die Wintersternbilder neigen sich mehr und mehr dem Westhorizont zu und geben die zenitnahen Bereiche immer mehr an die Frühlingssternbilder ab. Insbesondere um Mitternacht und in der zweiten Nachthälfte befinden sie sich in ausgezeichneter Beobachtungsposition.
Zum Monatsende erklimmen die Sommersternbilder um die Leier und Herkules bereits gute Höhen über dem Südwesthorizont, besonders in der 2. Nachthälfte.
Die Sternkarte zeigt den Sternenhimmel am 15.3.2009 um 23 Uhr, Blickrichtung Zenit. Süden ist unten.

Karte erstellt mit CalSky (www.calsky.de)
Datengrundlagen: Kosmos Himmelsjahr 2009, Kosmos Verlag; CalSky (www.calsky.de)