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| Inhalt | ||
| 1. Einleitung | 6. Venus | 11. Neptun |
| 2. Sonnenlauf | 7. Mars | 12. Zwergplanet Ceres |
| 3. Mond | 8. Jupiter | 13. Sternenhimmel |
| 4. Planeten | 9. Saturn | |
| 5. Merkur | 10. Uranus | |
Alle Zeiten sind in Mitteleuropäischer Zeit (MEZ) angegeben. Die Auf-, Untergangs- und Kulminationszeiten können je nach Standort in Mitteleuropa um plus/minus 30 Minuten von den angegebenen Zeiten abweichen.
Alle Daten wurden für Frankfurt am Main errechnet. Die Berechnungen erfolgten mit CalSky (www.calsky.de).
Im Februar durchwandert die Sonne die Sternbilder Steinbock und Wassermann.
| Phase | Datum | Uhrzeit |
| Erstes Viertel | 3.2. | 0h13m |
| Vollmond | 9.2. | 15h49m |
| Letztes Viertel | 16.2. | 22h37m |
| Neumond | 25.2. | 2h35m |
Der Mond erreicht seine nördlichsten Deklinationen in den Tagen zwischen dem ersten Viertel und dem Vollmond. In dieser Zeit beschreibt der Mond einen großen Tagbogen und steht lange hoch am Himmel. Er befindet sich dann für lange Zeit weit entfernt von den horizontnahen Dunstschichten und lässt sich deshalb besonders gut beobachten und fotografieren. In Horizontnähe beeinträchtigen Dunst und Luftturbulenzen (Seeing) die Mondbeobachtung erheblich.
Der Erdschein ist in der Zeit zwischen Neumond und erstem Viertel passabel zu beobachten.
Merkur bietet im Februar lediglich eine ungünstige Morgensichtbarkeit: Zwischen dem 5.2. und 10.2. ist er südlich des 48. Breitengrades tief im Südosten zu finden.
Venus ist auch im Februar der dominante Abendstern. Im Fernrohr wird die Sichel schmaler, da sich die Venus der Erde nähert.
Am 19. Februar steht Venus im größten Glanz. Sie erreicht also ihre maximale Helligkeit (-4,6 mag). Die Untergangszeiten verschieben sich kaum. Dennoch verkürzen sich die Beobachtungszeiten, da die Sonne immer später untergeht.
Am 27. Februar begegnet die schmale Sichel des zunehmenden Mondes der Venus. Die Konstellation ist für Beobachter mit einem Fernglas oder kleinen bis mittleren Teleobjektiven interessant. Der Erdschein wird sichtbar sein, und mit einem ansprechenden Horizont im Vordergrund ergibt sich ein interessantes Fotomotiv.
Die Grafik zeigt diese Konstellation am 27.2.2009 um 19:15 Uhr. Die Grenzbröße beträgt 6 mag und das Gesichtsfeld 30 Grad.

Grafik erstellt mit CalSky (www.calsky.de)
Mars ist im Februar unbeobachtbar.
Jupiter ist im Februar unbeobachtbar.
Saturn erreicht im März seine Oppositionsstellung und ist bereits die ganze Nacht beobachtbar. Zum Monatsende geht Saturn eine halbe Stunde nach Sonnenuntergang auf.
Die Saturnringe sind derzeit nur noch als schmaler Strich beidseitig der Saturnkugel wahrnehmbar. Im September wird die exakte Kantetstellung erreicht. Man erkennt daher deutlich die Applattung des Saturn.
Uranus ist nur noch von erfahrenen Beobachtern zu Monatsbeginn aufzufinden. Er wird im Laufe des Monats gänzlich unbeobachtbar.
Aufgrund der ungünstigen Sichtbedingungen wird auf eine Aufsuchkarte verzichtet.
Neptun ist im Februar unbeobachtbar.
Ceres, der größte Zwergplanet des Asteroidengürtels, steht am 25.2. in Opposition zur Sonne. Damit erreicht er seine günstigste Beobachtugsposition. Er hat eine Oppositionshelligkeit von 6,9 Magnituden und ist einfach im Fernglas zu erkennen.
Ceres erscheint auch in großen Amateurteleskopen nur als Lichtpunkt und ist nur anhand seiner Position und ggf. Bewegung von Sternen zu unterscheiden.
Die Aufsuchkarte zeigt Ceres im Sternbild Löwe. Sie zeigt die Bahnkurve von Ceres vom 1.2. (unten) bis zum 2.4. (oben). Die Grenzgröße beträgt 8 mag und das Gesichtsfeld 30 Grad. Der Mond ist mit seiner Position vom 10. Februar eingetragen.

Grafik erstellt mit CalSky (www.calsky.de)
Nach Einbruch der Dunkelheit dominieren die Wintersternbilder nach wie vor den Himmelsanblick und befinden sich in günstiger Beobachtungsposition. Im Laufe der ersten Nachthälfte erklimmen die Frühlingssternbilder um den Löwen immer höhere Bereiche des Himmels.
Zum Monatsende übernehmen die Frühlingssternbilder die Regentschaft am Nachthimmel.
Die Sternkarte zeigt den Sternenhimmel am 15.2.2009 um 23 Uhr, Blickrichtung Zenit. Süden ist unten.

Karte erstellt mit CalSky (www.calsky.de)
Datengrundlagen: Kosmos Himmelsjahr 2009, Kosmos Verlag; CalSky (www.calsky.de)